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Plantagenfrucht   CIDO

 

Botanische Bezeichnung: Chaenomeles japonica, Cydonia oblonga
In Deutschland auch unter dem Namen "Lettenquitte" und "Japanische Zitronenquitee" bekannt.

Fotos der Cidofrüchte:
Mit freundlicher Genehmigung von der Site www.cido.de vom 6.2.2004.


Erntezeit / Lagerung

Die Ernte ist vor dem Frosteintritt abzuschließen. Es darf aber auch nicht zu früh geerntet werden, da die Früchte gerade in den letzten Wochen einen erheblichen Masse- und Qualitätszuwachs aufweisen und besser aufreifen. Geerntete Früchte lassen sich bei 2, 5 ° C etwa 3 Monate lagern. Man kann mit etwa 2 kg bis 5 kg Früchte je Gehölz rechnen.



Allgemeines:

Diese neue dornenlose Sorte ist eine Obstkultur aus Lettland. Dort gilt sie neben der Erdbeere und dem Apfel als wichtigste Obstart. Sie wird dort bereits in riesigen Plantagen angebaut. Die Letten verdanken ihre Gesundheit dieser Zitronenquitte Cido.

Die Pflanze erreicht im Alter eine Höhe und Breite von ca. 1, 5 m.

Die Früchte sind gelb bis orangengelb und etwas kleiner als Apfelquitten. Sie reifen von ca. Anfang September bis Mitte Oktober.
Sie sind aromatisch sauer, dünnschalig und mit festem Fruchtfleisch aber, ähnlich wie die Aronia-Früchte, nicht für den sofortigen Verzehr gedacht.

Aus den Früchten lassen sich Saft, Extrakt, Obstpaste, Gelee, Marmelade, Konfitüre, Kompott, Dessertwein und Likör herstellen. Ein Rezept finden Sie nachstehend.

Die Cido Früchte enthalten mit 100 mg je 100 g deutlich mehr Vitamin C als die Zitrone und mit 2% bis 3% Zucker nur die Hälfte des Zuckergehaltes der Zitronen. Die Cidofrucht ist besonders gesund!

Quitten für die Hochzeitsleut´...
... schafft Lieb´ und Lust und Kinderfreund.

In der Antike galt Quitte als Symbol des Glücks, der Liebe und der Fruchtbarkeit.
Quitten waren darüber hinaus auch als Heilmittel bis weit ins Mittelalter hinein bekannt und beliebt.

 

Rezept:

  Likör  

Die Früchte werden, ehe sie Frost bekommen, gesammelt und auf einem Reibeisen zerrieben. Die daraus entstandene Masse wird leicht durch ein Tuch gepresst. Nicht zu streng, denn sonst erhalten Sie später zu viel Bodensatz. Der gewonnen Saft wird je Liter mit 750 g Zucker gekocht und tüchtig abgeschäumt. Nach dem Erkalten wird zu einem Liter Saft ein halber Liter feiner Alkohol hinzugegossen und in Flaschen gefüllt und gut verkorkt. Anstatt des Alkohols kann man auch guten Kornbranntwein nehmen. Wenn die Mischung einige Wochen in den Flaschen gestanden hat, ist sie trinkbar. Je älter der Likör wird, desto feiner schmeckt er.

 


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